fbpx

Die häufigsten Fehler bei der Kaffeezubereitung und wie man sie vermeidet

Frisch gerösteter Espresso online kaufen | CHIEMSEE-COFFEE

Die häufigsten Fehler bei der Kaffeezubereitung und wie man sie vermeidet

Beim Kaffeebrühen kann einiges schiefgehen, was den Geschmack erheblich beeinträchtigen kann. In diesem Artikel erfährst du, welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, um den perfekten Kaffee zu genießen.

Inhaltsübersicht:

  1. Falsche Wassertemperatur
  2. Falsches Verhältnis von Kaffee zu Wasser
  3. Schlechter oder alter Kaffee
  4. Ungleichmäßiger Mahlgrad
  5. Nicht das richtige Equipment verwenden
  6. Nicht genug auf die Brühzeit achten
  7. Schlechtes Wasser
  8. Nicht sauberes Equipment
  9. Kein Vorbrühen (Blooming)
  10. Unaufmerksamkeit beim Brühvorgang

Lass uns loslegen!

1. Falsche Wassertemperatur​

Zu heißes Wasser kann den Kaffee verbrennen und bitter machen, während zu kaltes Wasser nicht genug Geschmack extrahiert. Ideal sind etwa 92-96°C. Verwende ein Thermometer oder einen Wasserkocher mit Temperaturanzeige, um die richtige Temperatur zu gewährleisten.

Oh Mann, ich kann euch sagen: Normales Leitungswasser ist mit dem Kalk, der sich von Haus aus darin befindet, zu hart. Das heißt, er überlagert die feinen Geschmacksstoffe vom Kaffee, und du hast eine Substanz, die nach Kaffee schmeckt, jedoch keinen Charakter aufweisen kann! Ja, jetzt höre ich schon deine Gedanken und nein, du kannst Industriekaffee nicht durch perfektes Wasser einfach schmackhaft machen – er ist schlecht, lass es! Das bringt nichts, auch wenn du Fiji-Wasser benutzt. Hier sind die Probleme eher die Mineralstoffe im Wasser, die sich über den Geschmack legen.

Klassisch mit einer Brita-Filterkanne das Wasser aus der Leitung filtern. Nur so kannst du einen sauberen, gleichbleibenden Kaffeegeschmack beibehalten und genießen. Und nein, wird nichts – Industriekaffee wird nicht gut!

2. Falsches Verhältnis von Kaffee zu Wasser

Ein zu starkes oder zu schwaches Verhältnis beeinträchtigt den Geschmack. Ein gutes Verhältnis ist etwa 1:15 (1 Teil Kaffee zu 15 Teilen Wasser). Experimentiere ein wenig, um dein perfektes Verhältnis zu finden, und benutze eine Feinwaage für genaue Messungen.

Ich persönlich mag den Kaffee in einer V60 am liebsten mit 19 bzw. 19,5 Gramm Kaffee. Hier merkst du schon die Feinheit: 0,5 Gramm Unterschied können den Geschmack stark verändern. Ich benutze 300 Gramm Wasser, also habe ich eine Brew Ratio von 1:15,38. Und ich liebe sie – sie ist perfekt für mich. Es gibt eine gute Balance zwischen Stärke und Geschmack.

3. Schlechter oder alter Kaffee

Frische Kaffeebohnen sind entscheidend. Alter oder schlecht gelagerter Kaffee verliert an Aroma. Achte darauf, deine Bohnen in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern. Am besten kaufst du deine Bohnen bei Chiemsee-coffee.de, denn wir schauen direkt darauf, was du bekommst! Anfangs noch belächelt, wissen immer mehr Leute, warum sie bei uns kaufen sollten! Hier gibt es keinen verstaubten Supermarktkaffee. Und ja, es gibt sogar Röster, die den Kaffee, den sie nicht verkaufen konnten, nochmal umverpacken oder sogar an Gastronomen in Metalleimern wiederverkaufen. Leute, es gibt nichts, was es nicht gibt. Der perfekte Kaffee ist frisch und bis zu 14 Tage geröstet. Perfekt! Dennoch ist Kaffee ja länger haltbar, aber auch einen frisch gerösteten Kaffee / Espresso mögen wir erst, wenn er 14 Tage ausgasen konnte. Dann, ja dann, holla die Waldfee!

4. Ungleichmäßiger Mahlgrad

Ein ungleichmäßiger Mahlgrad führt zu einer ungleichmäßigen Extraktion. Verwende eine gute Kaffeemühle, um einen konsistenten Mahlgrad zu erreichen. Passe den Mahlgrad an die jeweilige Brühmethode an: grob für French Press, mittel für Filterkaffee und fein für Espresso. Das ist natürlich nur eine grobe Aussage. Ein Barista würde sagen: “Ja, mein Freund, da musst du dich halt rantasten!” Aber Spaß beiseite. Für einen Espresso bist du bei 17,4 Gramm Espresso und einer Durchlaufzeit von 27 Sekunden. Das heißt im Klartext: Wenn du dir einen doppelten Espresso machst und du 17,4 Gramm Espresso benutzt, dann sollte der Espresso im besten Fall 50 Gramm ergeben und in 27 Sekunden fertig sein. Ok? Wenn dein Espresso länger läuft, ist der Mahlgrad zu fein und das Wasser kann nicht in der gewünschten Zeit durchlaufen, sondern läuft länger (überextrahiert). Ist er zu schnell fertig (unterextrahiert), dann ist der Mahlgrad zu grob. Einfacher gesagt: Wenn du ein Kiesbett hast mit grobem Kies, dann fließt Wasser schneller durch groben Kies als durch feinen Sand. Bildlich gesprochen, natürlich. Und beim Filterkaffee ist die 3-Minuten-Regel in 3 Aufgüssen ein schönes Zeitfenster bei 300 Gramm natürlich. Wobei die French Press schon gröber darf, aber Leute, nicht zu dolle! Denn der Kaffee möchte sich ja auch entfalten können.

5. Nicht das richtige Equipment verwenden

Unterschiedliche Zubereitungsmethoden erfordern spezifisches Equipment. Ein Espresso verlangt nach einer Espressomaschine, während ein V60 eine spezielle Handfilter benötigt. Informiere dich über die richtige Ausstattung für deine bevorzugte Methode und investiere in qualitativ hochwertige Geräte. Ich persönlich finde noch immer die V60 als perfektes Beispiel für den Anfang. Aber hey, auch eine Bialetti ist schon mal ein Einstieg in die wunderbare Welt des Kaffees. Mit ein paar Hacks hast du den perfekten Mahlgrad für dich gefunden und kannst zuhause deine Freunde begeistern, indem du frisch gepressten Orangensaft auf Eiswürfeln einen Island Village aus deiner individuellen Bialetti drauf zauberst und eine Geschmacksexplosion erzeugst, die sie noch nicht hatten. Dann kannst du sagen – Jo, Kaffee halt! Fang an mit einer Bialetti und du kannst dir den Espresso schon mal mahlen lassen. Bei einem V60 Handfilter solltest du schon eine Handmühle in Erwägung ziehen und die zu deinem Begleiter machen, zumindest was Kaffee angeht. Und ich bin immer für die Comandante, die ist einfach zu bedienen und zu verstehen. Wobei die 1Zpresso schon einen kleinen Master benötigt und dadurch auch anfälliger ist für Fehler.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

6. Nicht genug auf die Brühzeit achten

Jede Zubereitungsmethode hat ihre optimale Brühzeit. Zu lange oder zu kurze Extraktion kann den Geschmack ruinieren, aber richtig! Für Filterkaffee sind beispielsweise 3 Minuten ideal, ab dann kommen die Bitterstoffe und das willst du nicht. Während ein Espresso nur etwa 25-30 Sekunden braucht! Und hier ist nicht ein doppelter die doppelte Zeit. Nope, 27 Sekunden für einen Doppio und 27 Sekunden für einen Single Shot, den Rest macht das Sieb aus. Hmmmm, eine French Press, ja hier ist ebenfalls Zeit am Werk. Aber hier gießt du Wasser auf den Kaffee und rührst ihn nach 4 Minuten nochmals um und dann, wenn sich alle Partikel gesetzt haben, wow! Aber Zeit ist bei Kaffee immer wichtig, erstens Zeit haben, lassen und nehmen! Kaffee halt. Nutze eine Stoppuhr, Timer oder den Sekundenzeiger deiner Uhr, um die Brühzeit im Blick zu behalten. Wichtig!

7. Schlechtes Wasser

Da Kaffee zu 98% aus Wasser besteht, sollte das Wasser von hoher Qualität sein. Vermeide hartes Wasser und Chlor. Verwende gefiltertes oder Flaschenwasser für den besten Geschmack. Ein Wasserfilter kann eine gute Investition sein, um die Qualität deines Leitungswassers zu verbessern. Hier komme ich nochmals auf das Wasser zu sprechen! Wie an Nummer 1, es ist überaus wichtig. Ich hatte auch das destillierte Wasser probiert und mit Wave 3 versetzt. Wave 3 ist ein Mineralstoffgemisch, das den perfekten Gehalt aufweisen soll. Meins ist es nicht! Für mich war der Kaffee schon gut, aber ohne Leben, wenn du verstehst, was ich meine! Irgendwie fehlte was und ich fahre am besten mit einer einfachen Brita-Kanne und filtere mein Wasser, aber ohne Zusätze wie Magnesium, bitte! Flaschenwasser aber auch nur dann, wenn nichts anderes da ist! Die Mineralien setzen sich auf die Partikel und der Geschmack ist nicht mehr so intensiv, wie du möchtest!

8. Nicht sauberes Equipment

Rückstände von alten Brühvorgängen können den Geschmack beeinträchtigen. Sauberes Equipment ist ein Muss. Reinige deine Kaffeemaschine, Filterhalter und Mühle regelmäßig, um Ablagerungen und alten Kaffeeölen vorzubeugen.

Ich weiß, ich komme aus einer Zeit, in der es noch Eisdielen gab. Ja, lol, die hatten im Sommer offen und im Winter geschlossen. Als Kind stand ich schon vor der Espressomühle und bewunderte die ölige Substanz, die der Kaffee hatte, nachdem der Betreiber im Sommer wieder eröffnete und den Espresso vom Vorjahr…. so geil die 80ger. Eigentlich hatten die damals keine Probleme, der war halt einfach nur sauer.

 

Aber mal die alte Zeit beiseite, auch in einem Vollautomaten kann Öl aus den Kaffeebohnen in die Mühle kommen und diese kannst du problemlos reinigen, wenn du bei deinem überteuerten Kaffeemaschinenhändler deiner Wahl einen Reiniger kaufst und nach Anleitung reinigst. Ich benutze Reis, da bin ich pragmatisch. Ich leere Reis in den Auffangbehälter und lasse mir ein paar Espressi raus. Natürlich trinke ich diesen nicht, aber ich sehe am Trester, wie oft ich noch Kaffee rausbrühen muss, bis er sauber ist. Maschine gereinigt und los kann es wieder gehen. Bei der Comandante ist es einfach, du kannst den überteuerten Pinsel benutzen oder du verwendest eine neue (neue in Worten, lol) Zahnbürste! Hier kommst du an alles zum Reinigen und bist immer auf der sicheren Seite.  

9. Kein Vorbrühen (Blooming)

Besonders bei Pour-Over-Methoden ist es wichtig, das Kaffeemehl vor dem eigentlichen Brühvorgang kurz aufblühen zu lassen, um CO₂ freizusetzen. Gieße dazu eine kleine Menge heißes Wasser über das Kaffeemehl und lasse es 30-45 Sekunden ziehen, bevor du den restlichen Brühvorgang fortsetzt. Das verbessert die Extraktion und den Geschmack. Einfach erklärt, hatte ich es so bekommen, dass du dir vorstellen musst, dass geröstete Kaffeebohnen ganz simpel ausgedrückt “Holz” sind und wenn du Wasser auf ein fein gespaltenes Hölzchen gibst, spreizt es sich und blüht auf wie eine Blume. Hier spricht man von Blooming und dies ist perfekt, um alles mit Wasser zu benetzen und alles aus dem Kaffee herauszuholen.

10. Unaufmerksamkeit beim Brühvorgang

Kaffeezubereitung erfordert deine Aufmerksamkeit. Lass dich nicht ablenken und achte auf jeden Schritt. Beobachte die Extraktion, kontrolliere die Temperatur und die Brühzeit. Kleine Anpassungen können einen großen Unterschied im Endergebnis machen. Du und der KAffeebauer sind eins macht er einen Fehler ist es so als würdest du einen fehler machen und umgekehrt als versau dem KAffeebauern nicht seine arbeit sowie du dem Röster nicht seine Arbeit versaust indem du keine zeit hast für einen kaffee – du nimmst dir die zeit ! du wirst sehen es schmeckt

Um den perfekten Kaffee zu genießen, ist es wichtig, auf die Details zu achten und häufige Fehler zu vermeiden. Achte auf die richtige Wassertemperatur, das Verhältnis von Kaffee zu Wasser, die Frische der Bohnen, einen gleichmäßigen Mahlgrad und die passende Ausrüstung. Verwende hochwertiges Wasser, halte dein Equipment sauber und achte auf das Vorbrühen und die Brühzeit. Mit diesen Tipps kannst du sicherstellen, dass dein Kaffee immer großartig schmeckt.

Hast du noch weitere Tipps oder Anregungen zur Kaffeezubereitung? Teile sie gerne in den Kommentaren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner